Sonntag, 16. Juli 2006
Musiclens - Musik nach Stimmung auswählen
Bei musiclens kann man Musik nicht nach Interpret oder Name suchen, sondern über die Eigenschaften der Musik. Über Schieberegler kann man diverse Parameter, wie z.B. die Lautstärke, Stimmungslage, Geschlecht der Sänger, Erscheinungsjahr etc. einstellen und erhält dann eine Trefferliste mit den am besten passenden Titeln.

Der Service ist von der Hamburger Agentur DDD Design Gesellschaft für Multimedia mbH entwickelt worden. Ob ein Auftraggeber dahinter steckt ist nicht ersichtlich. Die gefunden Titel können jedoch direkt über musicload gekauft werden.
Auch wenn es wegen musicload einen Minuspunkt von mir gibt, eine runde Sache.
Die Idee selber ist nicht ganz so neu. Mit Musicovery gab es bereits ein Webradio, bei dem man sich sein Programm über eine ähnliche Art und Weise zusammenstellen konnte. Wegen zu hohem Traffic ist der Betrieb zur Zeit aber vorübergehend eingestellt.
Über einen Regler kann man auch einstellen, bei welcher Gelegenheit man die Musik hören möchte. Einfach nur zuhören, beim Autofahren oder beim Sex. Bei der Einstellung Sex wurde mir in Verbindung mit meinen anderen Einstellungen auf dem ersten Platz Volle Granate Renate von Torfrock empfohlen.
Für zweisame Stunden kann man ein großes Spektrum an Musik durchgehen lassen, aber das? Über das Liebesleben der Entwickler dieses Algorithmus möchte ich lieber nicht nachdenken. ;-)
via Ehrensenf
Freitag, 17. März 2006
Element of Crime in Stuttgart
Am Sonntag war ich im LKA Longhorn in Stuttgart auf einem Konzert von Element of Crime.
Wer die Band noch nicht kennt, sollte unbedingt mal in ein paar Stücke rein hören. laut.de hat die Musik in meinen Augen sehr treffend mit "Melancholische Lebensfreude" umschrieben. Die Texte von Frontmann Sven Regener, der sich auch als Autor von "Herr Lehmann" (später mit Christian Ulmen verfilmt) einen Namen gemacht hat, sind wirklich auf ihre Art und Weise einmalig.
Der Punkt, den ich hier aber eigentlich ansprechen wollte, ist ein anderer. Der Bassist der Band David Young führt ein Tourblog, in dem er einen schönen Vergleich zwischen Stuttgart und Delmenhorst aufführt:
Stuttgart!!! is a mystery to me, and to itself. It doesn't know if it is a mountain or a tunnel. Most people think that Stuttgart has a character all of its own, but I think that if you beat the hills flat, remove all the money, add some dirt, and dress everyone in training clothes, it would be a lot like Delmenhorst. In fact, the only difference between Stuttgart and Delmenhorst is that there are no Maultaschen in Delmenhorst.Zum Glück von David dürften die wenigsten Stuttgarter jemals in Delmenhorst gewesen sein. ;-)

